Hundefuttermarke mit Insektenprotein; Markenrechte in EU, UK, USA, Shopify
Geschäftsmodell:
Die Marke vertreibt Hundenahrung direkt an Endkunden über den eigenen Onlineshop sowie über Amazon im EU-Raum. Im Mittelpunkt steht ein Trockenfutter mit Insektenprotein als einziger tierischer Proteinquelle, angeboten in zwei Gebindegrößen, wahlweise im Einzelkauf oder im Abonnement.
Der wirtschaftliche Schwerpunkt liegt im Abo-Modell. Hundefutter ist ein planbar wiederkehrendes Verbrauchsprodukt: Hunde fressen regelmäßig, und Halter bleiben in der Regel bei einem gut verträglichen Futter. Dadurch entsteht nach der einmaligen Neukundengewinnung ein attraktiver wiederkehrender Umsatz. Das Abo-System, die Zahlungsabwicklung, der Versand mit Sendungsverfolgung und Retouren sowie Rechnungsstellung und Buchhaltungsexport sind bereits automatisiert im Shopsystem integriert.
Ein weiterer klarer Wachstumstreiber ist die Sortimentstiefe. Neben dem Trockenfutter sind fünf Ergänzungsfutter-Rezepturen in den Bereichen Darm, Gelenke, Haut und Fell sowie Zahnpflege fertig entwickelt, zusätzlich liegt ein Snack-Konzept vor. Eines dieser Ergänzungsfutter war bereits im Markt. Ergänzungsfutter bietet im Vergleich zu Trockenfutter deutlich höhere Margen und kann an bestehende Kunden verkauft werden, die bereits bestellen. Gleichzeitig ist die Zielgruppe noch breiter, da Supplements unabhängig vom Hauptfutter eingesetzt werden können. So lässt sich der Umsatz pro Kunde ohne zusätzliche Werbekosten steigern.
Produziert wird im Lohnauftrag bei etablierten Futtermittelherstellern in Bayern und Nordrhein-Westfalen. Es gibt keine eigene Produktion, keine Maschinen, keine Mitarbeiter und keine Mietverträge. Die laufenden Fixkosten beschränken sich auf Software-Abonnements und Markenverwaltung. Die Skalierung erfolgt über die Chargengröße und nicht über Anlagevermögen.
Aktueller Stand: Der Vertrieb ruht seit dem Abverkauf der letzten Charge. Ein Käufer kann mit einer Nachproduktion direkt an den Start gehen; die gesamte Infrastruktur vor und nach der Produktion ist bereits vorhanden.
Preisbegründung
Der Preis orientiert sich nicht an einem laufenden Gewinn, sondern liegt unter den Kosten, die ein vergleichbarer Neuaufbau heute verursachen würde. Folgende Bausteine müsste ein Käufer andernfalls selbst neu entwickeln oder beauftragen:
Wortmarke in EU, UK und USA inkl. anwaltlicher Begleitung 8.000 €
Corporate Design: Logo, Farb- und Schriftsystem, Tonalität, Claim-Architektur 15.000 €
Verpackungsdesign über mehrere Artikel 8.000 €
Produkt- und Lifestyle-Fotografie, Video für Web, Social und Amazon 8.000 €
Shopaufbau inkl. Abo-Engine, Zahlung, Versand, Retouren, Buchhaltungsexport 25.000 €
Amazon Brand Store und A+ Content für den EU-Raum 4.000 €
Redaktionelle Inhalte, SEO, Kunden-eBook, Produkttexte 2.000 €
Entwicklung von sechs Rezepturen inkl. Abstimmung mit Herstellern 10.000 €
Summe ca. 80.000 €
Hinzu kommt ein entscheidender Vorteil, der sich nicht einfach einkaufen lässt: Markenanmeldungen benötigen je nach Amt sechs bis achtzehn Monate, ebenso die Entwicklung von Rezepturen mit Herstellern. Ein vollständiger Neuaufbau von der Idee bis zur ersten verkaufsfähigen Charge dauert realistisch zwölf bis achtzehn Monate. Mit dieser Übernahme kann stattdessen deutlich schneller gestartet werden.
Bereits durchlaufene Marktvalidierung
Zusätzlich zu den reinen Aufbaukosten wurden in den Jahren 2022 und 2023 rund 70.000 € in Marketingtests und Produktvalidierung investiert. Diese Phase ist abgeschlossen, und die gewonnenen Erkenntnisse werden mitübergeben:
– Werbekonten mit Verlaufsdaten, eingerichtetem Tracking und ausgereiftem Pixel. Ein Käufer startet somit nicht mit einem neuen Konto ohne Historie
– Getestete Werbemittel und Botschaften mit den zugehörigen Kennzahlen, also klare Erkenntnisse darüber, welche Ansprache funktioniert hat und welche nicht
– Erfahrungswerte zu Akquisitionskosten je Kunde sowie zu den Kanälen, die für dieses Produkt funktionieren
– Produktvalidierung am realen Kunden: Das Futter wurde verkauft, gefüttert und bewertet. Akzeptanz beim Hund, Verträglichkeit und Wiederkaufverhalten sind damit nicht theoretisch, sondern praktisch belegt
– Erkenntnisse aus der Sortimentserweiterung: Ein Ergänzungsfutter wurde bereits eingeführt und hat gezeigt, dass die Produktlinie auch über das Trockenfutter hinaus Potenzial besitzt
Der Wert dieser Position liegt nicht allein in der investierten Summe, sondern vor allem darin, dass ein Käufer diese Lernkurve nicht erneut finanzieren muss. Wer eine neue Hundefuttermarke aufbaut, investiert vergleichbare Budgets, bevor klar ist, ob Hunde das Produkt annehmen und über welche Kanäle Kunden effizient gewonnen werden. Diese zentralen Fragen sind hier bereits beantwortet.
Nicht enthalten und ausdrücklich benannt:
Es gibt keinen Warenbestand und aktuell keinen laufenden Umsatz. Genau deshalb liegt der Preis unter den Wiederbeschaffungskosten. Wer eine eingeführte Marke mit bestehendem Cashflow sucht, ist hier nicht richtig. Wer jedoch eine geschützte, vollständig entwickelte und technisch aufgesetzte Marke mit starkem Community-Potenzial sucht, um darauf eigenes Volumen aufzubauen, erhält hier einen erheblichen Zeitvorteil zu Kosten unterhalb eines Neuaufbaus.
Übernahme wahlweise als Kauf der Gesellschaftsanteile oder als Asset Deal über Marke und Assets allein.
Shop-System: Shopify (gehostet, SaaS) mit individuellem Theme. Keine eigene Serverinfrastruktur, kein eigener Code-Stack, kein Entwickler für den laufenden Betrieb erforderlich. Technologien im Theme: Liquid (Shopify-Templatesprache), HTML, CSS, JavaScript. Anpassungen sind ohne Framework-Kenntnisse möglich. Shopify-Apps und Integrationen: – Abo-/Subscription-Engine: Recharge – Zahlungsabwicklung: Shopify Payments, PayPal – E-Mail-Marketing mit automatisierten Flows: Klaviyo – Rechnungsstellung und Buchhaltungsexport (DATEV-kompatibel): Sufio, Pathway – Versand, Sendungsverfolgung und Retouren mit deutschen Versanddienstleistern: DHL + Anbindung (API) zu professionellem Logistiker (Versandmanufaktur) für vollständige Automatisierung – Bewertungen: Reviews.io (inaktiv) Marktplatz: Amazon Seller Central mit Brand Registry, Brand Store und A+ Content für den EU-Raum. Marketing und Social: Meta Business Manager mit angebundenen Kanälen, Google Analytics, Google Search Console. Design und Assets: Layout- und Verpackungsdateien. Schriftsystem Adieu (Display) und Poppins (Fließtext). Offene Quelldateien für Logo, Verpackung und Layouts sind im Übergabepaket enthalten. Markenanmeldungen (DE, UK, USA). Domains: Hauptdomain plus weitere Top-Level-Domains. Übergabe: Alle Zugänge werden übertragen. Laufende Abo-Kosten der eingesetzten Dienste liegen im niedrigen dreistelligen Bereich pro Monat.
Meta, Google, Amazon
Deutschland, Österreich
Endkunden sind Hundehalter im gehobenen Preissegment, die Futter bewusst auswählen statt im Supermarkt mitzunehmen. Drei Gruppen mit unterschiedlicher Kaufmotivation: 1. Halter von Hunden mit Futtermittelunverträglichkeit (kommerziell stärkste Gruppe). Insektenprotein ist ein neuartiges Protein, mit dem der Hund vorher keinen Kontrakt hatte - dadurch eignet es sich für Ausschlussdiäten. Diese Halter suchen aktiv nach einer Lösung, sind preisunempfindlich und wechseln das Futter nicht mehr, sobald es funktioniert. Das erzeugt die hohe Wiederkaufrate, die das Abo-Modell trägt. 2. Umweltbewusste Halter, etwa 28 bis 50 Jahre, städtisch, überwiegend DACH. Kaufmotiv ist der deutlich geringere Ressourcenverbrauch von Insektenprotein gegenüber Rind oder Huhn. Diese Gruppe reagiert auf Inhalte und Argumentation, weniger auf Rabatte, und ist über Suchmaschinen und Social Media gut erreichbar. 3. Halter älterer Hunde. Anschlussbedarf bei Gelenken, Verdauung, Haut und Zahnpflege - die Zielgruppe für die Ergänzungsfutterlinie und den Cross-Sell in den Bestand hinein. Geografie: Bisheriger Absatz überwiegend Deutschland und Österreich über den eigenen Shop sowie Amazon im EU-Raum. Die Schutzrechte decken zusätzlich Großbritannien und die USA ab, wo das Insektensegment weiter entwickelt ist als in Deutschland. Bestand: Rund 1.000 datenschutzkonforme E-Mail-Kontakte aus dem bisherigen Betrieb mit Reaktivierungspotenzial. Nicht erschlossen: Fachhandel, Tierheilpraktiker und Tierärzte als Empfehlungskanal sowie der Absatz außerhalb des deutschsprachigen Raums. Beides steht einem Übernehmer offen.
Verkauf der Hundefutter-Produkte
Shopify ca 180€; Marketing abhängig von der Strategie je Kanal
Im laufenden Betrieb nach einer Nachproduktion realistisch 10 bis 15 Stunden pro Woche für Marketing, Inhalte, Amazon-Pflege und Kundenkontakt. Bestellabwicklung, Rechnungsstellung, Versand und Buchhaltungsexport laufen automatisiert über das Shopsystem und sind nicht Teil dieses Aufwands.
Der Grund ist Zeit und private Herasusforderungen, nicht der Markt. Ich führe die Gesellschaft als alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer neben anderen beruflichen Verpflichtungen. Eine Marke in dieser Aufbauphase braucht kontinuierliche Betreuung. Nachproduktion, Sortimentsstart, Marketing und diese Kontinuität kann ich derzeit privat nicht leisten. Statt die Marke langsam veralten zu lassen, gebe ich sie in Hände, die die Zeit dafür haben. Ausdrücklich nicht die Gründe: Es gibt keine Verbindlichkeiten, keine offenen Rechtsstreitigkeiten, keinen Konflikt mit Herstellern oder Dienstleistern, keine Beanstandungen von Behörden und keine ungeklärten Eigentumsfragen an Marken, Designs, Domains oder Inhalten. Die Gesellschaft ist entschuldet und die Schutzrechte sind erteilt und bezahlt. Aktueller Stand offen gesagt: Es ist kein Warenbestand vorhanden. Die letzte Charge lief im Mindesthaltbarkeitsdatum aus und wurde abverkauft, weshalb der Vertrieb derzeit ruht. Ein Übernehmer startet mit einer frischen Produktion statt mit geerbtem Lagerbestand - Shop, Zahlungsabwicklung, Abo-System und Amazon-Auftritt stehen und sind übergabefähig.
Meta, Google, Amazon
Deutschland, Österreich
Endkunden sind Hundehalter im gehobenen Preissegment, die Futter bewusst auswählen statt im Supermarkt mitzunehmen. Drei Gruppen mit unterschiedlicher Kaufmotivation: 1. Halter von Hunden mit Futtermittelunverträglichkeit (kommerziell stärkste Gruppe). Insektenprotein ist ein neuartiges Protein, mit dem der Hund vorher keinen Kontrakt hatte - dadurch eignet es sich für Ausschlussdiäten. Diese Halter suchen aktiv nach einer Lösung, sind preisunempfindlich und wechseln das Futter nicht mehr, sobald es funktioniert. Das erzeugt die hohe Wiederkaufrate, die das Abo-Modell trägt. 2. Umweltbewusste Halter, etwa 28 bis 50 Jahre, städtisch, überwiegend DACH. Kaufmotiv ist der deutlich geringere Ressourcenverbrauch von Insektenprotein gegenüber Rind oder Huhn. Diese Gruppe reagiert auf Inhalte und Argumentation, weniger auf Rabatte, und ist über Suchmaschinen und Social Media gut erreichbar. 3. Halter älterer Hunde. Anschlussbedarf bei Gelenken, Verdauung, Haut und Zahnpflege - die Zielgruppe für die Ergänzungsfutterlinie und den Cross-Sell in den Bestand hinein. Geografie: Bisheriger Absatz überwiegend Deutschland und Österreich über den eigenen Shop sowie Amazon im EU-Raum. Die Schutzrechte decken zusätzlich Großbritannien und die USA ab, wo das Insektensegment weiter entwickelt ist als in Deutschland. Bestand: Rund 1.000 datenschutzkonforme E-Mail-Kontakte aus dem bisherigen Betrieb mit Reaktivierungspotenzial. Nicht erschlossen: Fachhandel, Tierheilpraktiker und Tierärzte als Empfehlungskanal sowie der Absatz außerhalb des deutschsprachigen Raums. Beides steht einem Übernehmer offen.
Verkauf der Hundefutter-Produkte
Shopify ca 180€; Marketing abhängig von der Strategie je Kanal
Im laufenden Betrieb nach einer Nachproduktion realistisch 10 bis 15 Stunden pro Woche für Marketing, Inhalte, Amazon-Pflege und Kundenkontakt. Bestellabwicklung, Rechnungsstellung, Versand und Buchhaltungsexport laufen automatisiert über das Shopsystem und sind nicht Teil dieses Aufwands.
Der Grund ist Zeit und private Herasusforderungen, nicht der Markt. Ich führe die Gesellschaft als alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer neben anderen beruflichen Verpflichtungen. Eine Marke in dieser Aufbauphase braucht kontinuierliche Betreuung. Nachproduktion, Sortimentsstart, Marketing und diese Kontinuität kann ich derzeit privat nicht leisten. Statt die Marke langsam veralten zu lassen, gebe ich sie in Hände, die die Zeit dafür haben. Ausdrücklich nicht die Gründe: Es gibt keine Verbindlichkeiten, keine offenen Rechtsstreitigkeiten, keinen Konflikt mit Herstellern oder Dienstleistern, keine Beanstandungen von Behörden und keine ungeklärten Eigentumsfragen an Marken, Designs, Domains oder Inhalten. Die Gesellschaft ist entschuldet und die Schutzrechte sind erteilt und bezahlt. Aktueller Stand offen gesagt: Es ist kein Warenbestand vorhanden. Die letzte Charge lief im Mindesthaltbarkeitsdatum aus und wurde abverkauft, weshalb der Vertrieb derzeit ruht. Ein Übernehmer startet mit einer frischen Produktion statt mit geerbtem Lagerbestand - Shop, Zahlungsabwicklung, Abo-System und Amazon-Auftritt stehen und sind übergabefähig.
Juli 2022
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