Google führt in der Search Console einen neuen Property-Typ ein: Plattform-Properties. Damit können Nutzer analysieren, wie Beiträge von sozialen Netzwerken und Videoplattformen in der Google-Suche und in Discover performen. Unterstützt werden zum Start Instagram, TikTok, X und YouTube.
Die Neuerung richtet sich auch an Creator, die keine eigene Website betreiben. Nach Angaben von Google zeigt eine verbundene Plattform-Property unter anderem, über welche Suchanfragen Nutzer auf Beiträge stoßen und wie sie mit diesen Inhalten interagieren.
Angekündigt wurde die Funktion von Moshe Samet, Product Manager Lead bei Search Console, in einem Beitrag im Search Central Blog. Die Berichte orientieren sich an den bekannten Funktionen der Search Console, sind aber auf Social- und Video-Inhalte zugeschnitten.
Im Leistungsbericht werden Klicks, Impressionen und weitere Kennzahlen angezeigt. Die Daten lassen sich filtern und sortieren, um zu sehen, welche Beiträge und Suchanfragen besonders viel Reichweite bringen. Außerdem können Nutzer die Daten exportieren und in anderen Tools weiter auswerten.
Der Insights-Bericht bietet einen Überblick über aktuelle Traffic-Entwicklungen, erfolgreiche Beiträge und darüber, wie Nutzer ein Konto über Google finden. Hinzu kommt ein Bereich für Erfolge, der Fortschritte bei bestimmten Meilensteinen dokumentiert, etwa wenn innerhalb von 28 Tagen eine neue Klick-Schwelle aus der Suche überschritten wird.
Die Einrichtung erfolgt über den üblichen Verifizierungsprozess in der Search Console. Nutzer öffnen die Verifizierungsseite oder den Property-Selektor, wählen "Property hinzufügen" und anschließend Instagram, TikTok, X oder YouTube. Danach muss die Verbindung über die angezeigten Schritte autorisiert werden.
Google grenzt die neue Funktion von den sogenannten Search Profiles ab, die das Unternehmen im Juni vorgestellt hatte. Search Profiles sind öffentliche Profilseiten für qualifizierte Creator und Publisher, auf denen Inhalte gebündelt dargestellt werden. Plattform-Properties dienen dagegen der Analyse und zeigen, wie Inhalte in der Suche abschneiden, statt sie direkt für ein Publikum zu präsentieren.
Die Einführung knüpft an ein Experiment aus dem Dezember 2025 an. Damals hatte Google erstmals Daten aus sozialen Kanälen in die Search Console integriert. Mit den neuen Plattform-Properties wird dieser Ansatz nun als eigenständige Funktion ausgebaut.