Wir verwenden Cookies zur Bereitstellung unserer Dienste.
Seite verlassen Cookies akzeptieren

Wichtigkeit der SEO-Metriken beim Verkauf einer Webseite

Bei dem Verkauf einer Webseite möchte man selbst als Verkäufer natürlich einen möglichst hohen Preis erzielen. Neben den Einnahmen der Webseite gibt es noch weitere Gründe für einen entsprechenden Preis: Die SEO-Metriken wie zum Beispiel der Verlauf des Sichtbarkeitsindexes, die Domainpopularität, die Rankings und viele mehr. Welche Werte beim Verkauf einer Webseite eine Rolle spielen und wie sie den Preis beeinflussen, erklären wir in diesem Artikel.

Welche SEO-Metriken gibt es?

Es gibt verschiedene Werte, die sich die SEOs gerne anschauen und damit arbeiten. Unter anderem wären das folgende:

  • Sichtbarkeitsindex bzw. Sichtbarkeitswerte und der Verlauf
  • Domainpopularität
  • IP-Popularität
  • C-Net-Popularität
  • Linkquellen
  • PageRank
  • Traffic (unique Visitors, PIs, Verweildauer, Bouncerate)

Darunter gibt es Metriken, die fallen mehr ins Gewicht, genau so wie es Metriken gibt, die weniger ins Gewicht fallen. Genau so ist dann auch die Verteilung der Gewichtung im Preis: Hat eine Seite zum Beispiel einen ständig steigenden Sichtbarkeitsindex, ist dies ein Qualitätsfaktor. Aber auch nur dann, wenn es vorher keinen Totalabsturz gab.

Der Sichtbarkeitsindex

Der Sichtbarkeitsindex darf nicht als aktueller Wert genommen werden, weil er als Zahl alleine nicht wirklich etwas aussagt. Wenn ich jetzt eine Webseite verkaufen möchte und gebe den SI von 10 an, klingt dies erstmal hoch für viele unwissende. Aber wer sagt mir, dass der Sichtbarkeitsindex vorher nicht gefallen ist? Also vielleicht vorher auf 50 Stand. Dann wären 10 schon wieder sehr niedrig und vor allem: Die Seite wurde abgestraft. Deshalb muss immer der Verlauf betrachtet werden, um nicht ein abgestraftes Projekt zu kaufen.

Wer über Jahre saubere Suchmaschinenoptimierung betreibt und von Google noch nie bestraft wurde, wird einen entsprechenden Verlauf vorweisen können. Allerdings ist der Verlauf der Sichtbarkeit noch lange kein Grund einen höheren Preis. Viel mehr lässt sich mit einem sauberen Sichtbarkeitsverlauf bessere in den Verhandlungen argumentieren.

Dompop, IP-Pop, C-Net-Pop

Der Backlinkaufbau ist im SEO sehr wichtig und ist ein starker Rankingfaktor. Wer über lange Zeit Linkaufbau betreibt, wird auch entsprechende Wert in der Domainpopularität, der IP-Popularität und der C-Net Polularität vorweisen können.

Aber auch hier gilt: Lange kein Grund für einen hohen Preis, denn diese Werte lassen sich künstlich erhöhen. Und dass sogar mit fatalen folgen. Bei diesen Linkwerten sollte ein Auge immer auch auf andere Werte wie die Sichtbarkeit und den Backlinkquellen achten.

Backlinkquellen

Die Backlinkquellen sind sehr wichtig für die Rankings, denn je vertrauenswürdiger die Quellen sind, desto mehr vertrauen genießt auch die verlinkte, also die eigene Seite. Wer richtige exoten unter seinen Linkquellen hat, kann natürlich auch ein wenig auf den Preis aufschlagen. Aber nur ein wenig und keine mehrere Hundert Euros. Denn Links aus richtig starken Seiten die sonst keiner hat sind ein gutes Zeichen und sorgen öfters mal für neue, organische Backlinks.

PageRank

Der PageRank ist für viele schon längst tot und hat keine Bedeutung mehr. Für viele hat er aber noch eine starke Bedeutung und ist ein Zeichen für eine gute Verlinkung von außen, also von externen Seiten.

Allerdings hat der Backlink keinen Einfluss mehr auf das Ranking und kann daher auch nicht mit in die Preisgestaltung einfließen. Es sei denn – und jetzt kommt die Ausnahme – es handelt sich um eine Webseite mit außergewöhnlich hohem PageRank wie PR7, PR8, PR9 oder, wie es wahrscheinlich niemand haben wird, PR10. Dann sieht die Welt schon wieder anders aus und kann den Preis einer Webseite schonmal etwas steigen lassen.

Traffic

Jetzt kommen wir zu einem wichtigen Teil von Webseiten: Die Besucher. Wer über eine menge Besucher verfügt, kann diesen Traffic auch monetarisieren. Hohe Besucherzahlen sind also was Wert und können mit in die Preisgestaltung einfließen.

Auch das Verhalten des Traffics ist wichtig: Springt er sofort wieder ab weil die Inhalte minderwertig sind? Dann ist der Traffic natürlich weniger Wert.

SEO-Metriken erhöhen

Natürlich lassen sich die SEO-Metriken gezielt erhöhen und beeinflussen somit auch andere Metriken. Zum Beispiel die Links: Wenn ich mich weiter um hochwertige Links kümmere, zum Beispiel durch Blog-Marketing oder Content-Marketing, die auf meine Seite und Unterseiten zeigen, kann ich auch meine Rankings und Sichtbarkeit steigern. Resultieren daraus lassen sich natürlich auch die Besucher steigern. Ebenso lässt sich der PageRank durch Linkaufbau erhöhen.

Aber wie kann ich meine SEO-Metriken erhöhen?

Die Sichtbarkeit wird durch verschiedene Faktoren berechnet und kann dementsprechend auch beeinflusst werden. Folgend möchten wir einige Faktoren zur Berechnung der Sichtbarkeitswerte der gängigen SEO-Tools nennen:

  • Anzahl von Ranking
  • Keyword-Platzierung
  • Suchvolumen der Keywords
  • erwartete Klickhäufigkeit

Je nach SEO-Tool fällt die Gewichtung der einzelnen Faktoren (von denen es sicherlich noch mehr gibt) anders aus. Ich persönlich schaue mir gerne die Xovi-Werte aber auch den Sichtbarkeitsindex von SISTRIX an. Es gibt aber noch jede Menge andere Tools die einen eigenen Sichtbarkeitswert haben: Searchmetrics, SEOlytics, WISE SEO Suite, SEODiver und viele mehr.

Ist es also auch möglich, die Sichtbarkeit der Webseite ohne neue Links zu erhöhen, wobei dazu gesagt werden muss, dass dies eine Menge Arbeit ist. Es bedeutet nicht nur, viele neue Unterseiten mit neuen, relevanten Keywords zu schaffen, sondern auch, Onpage-Technisch zu Höchstleistungen aufzulaufen.

Die Anzahl der Links bzw. der verschiedenen Popularitäten lässt sich durch Linkaufbau erhöhen. Dazu lassen sich Links kaufen oder eben andere Marketingstrategien nutzen, wie zum Beispiel durch Blog-Marketing mit Ranksider. Auch Content-Marketing wäre eine gute Möglichkeit um mehr Links zu erhalten. Letztendlich lässt sich auch der PageRank mit neuen Links beeinflussen.

Der Traffic lässt sich nur dann erhöhen, wenn die eigene Seite bekannter wird. Dies wird durch Suchmaschinenoptimierung erreicht, also wenn sich die Sichtbarkeit der eigenen Seite erhöht. Je Sichtbarer eine Webseite ist, desto mehr Besucher können auf die Webseite gelangen.

Aber auch durch andere Marketingmaßnahmen, wie zum Beispiel die Werbung via Banner in Blogs oder Cost-per-Click-Werbung lässt den Traffic steigen. Allerdings ist der Traffic bei den weiteren Marketingmaßnahmen nur solange vorhanden, wie die Buchungen zum Beispiel bei AdWords gebucht sind. Möchte der Käufer Ihrer Webseite die Anzeigen später aber nicht mehr fortführen, fällt auch der Traffic, welcher sich monetarisieren lassen würde.

Fazit

Die vielen verschiedenen SEO-Metriken können einen Einfluss auf den Preis einer zu verkaufenden Webseite haben, müssen aber nicht. Auch wenn die Besucherzahlen hoch sind, hat man zuerst drauf zu schauen, woher dieser kommt. Wer sich eine Webseite bzw. ein komplettes Projekt kaufen möchte, hat auch auf verschiedene Dinge zu achten und zu hinterfragen und sich die Antworten im Idealfalle belegen zu lassen. So lässt sich unter anderem besser um den Preis verhandeln.


» Was ist OnPage-Optimierung?
» Massen-Import von Domains

Partner-Angebote



RankSider

Werbung